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Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft Düren 2026 – Rückblick und Impressionen

Am 21. April 2026 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft Düren e.V. im Berufskolleg Kaufmännische Schulen in Düren statt. Zahlreiche Mitglieder, Gäste und Partner folgten der Einladung des Vorsitzenden Andreas Dering und sorgten für eine gut besuchte und engagierte Veranstaltung.

Bereits zu Beginn wurde mit musikalischer Begleitung durch das Bläserkorps ein würdiger Rahmen geschaffen. In seiner Begrüßungsrede dankte der Vorsitzende allen Anwesenden für ihr Kommen sowie für das kontinuierliche Engagement innerhalb der Kreisjägerschaft. Im Anschluss wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht – im Jahr 2025 waren elf, im laufenden Jahr bereits drei Mitglieder zu beklagen.

Ein besonderer Programmpunkt waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften sowie für besondere Verdienste um die Jagd und die Gemeinschaft. Diese würdigten das vielfältige Engagement innerhalb der KJS Düren.

Ein inhaltlicher Höhepunkt des Abends war der Gastvortrag von Christian Junge, Geschäftsführer des Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen. In seinem Beitrag informierte er über aktuelle Entwicklungen im Verband und jagdpolitische Themen. Im Fokus standen unter anderem der Umgang mit dem Wolf im Jagdrecht, die Lage rund um die Afrikanische Schweinepest (ASP) sowie die Perspektive, den LJV künftig als anerkannten Naturschutzverband zu etablieren. Zudem hob er die Bedeutung gemeinsamer Arbeit, moderner Kommunikationswege – insbesondere Social Media – sowie Investitionen in Infrastruktur wie Schießstände hervor. Mit rund 68.000 Mitgliedern bei etwa 100.000 Jagdscheininhabern sei das Ziel, die Verbandsquote weiter zu erhöhen.

Im Bericht des Vorstandes wurde deutlich, dass die Neustrukturierung in Hegeringe erfolgreich umgesetzt wurde und zu einer stärkeren Gemeinschaft sowie mehr gemeinsamen Aktivitäten geführt hat.

Auch die Obleute berichteten aus ihren jeweiligen Bereichen über zahlreiche positive Entwicklungen: Die Waldschule im Rahmen von „Lernort Natur“ verzeichnete mit rund 40 Einsätzen einen großen Erfolg. Die Aktivitäten der Jägerinnen sowie die engagierte Arbeit im Bereich der Jungjägerbetreuung wurden besonders hervorgehoben. Ein besonderes Jubiläum feierten die Jagdgebrauchshunde mit ihrem 100-jährigen Bestehen. Die Rassehundevorstellung mit über 100 Hunden und rund 40 vertretenen Rassen stieß ebenfalls auf große Resonanz. Darüber hinaus wurde die Bedeutung der Hubertusmessen betont, deren Termine für 2026 bereits auf der Website veröffentlicht sind. Das gemeinsame jagdliche Schießen wird in diesem Jahr gleich zweimal stattfinden.

Im Bereich Naturschutz wurde die enge Zusammenarbeit mit biologischen Stationen, Behörden, Jägern, Naturschützern und Landwirten als erfolgreiches Modell hervorgehoben.

Die Jungjägerausbildung befindet sich weiterhin im Wandel und wird kontinuierlich modernisiert. Neben neuen Lernmethoden steht auch ein bedeutender Standortwechsel an: Künftig wird die Ausbildung im Haus der Landwirtschaft in Jülich stattfinden, das moderne räumliche und technische Möglichkeiten bietet. Gleichzeitig wurde der langjährige Einsatz von Willi Krallmann gewürdigt, der die Ausbildung über viele Jahre maßgeblich geprägt hat. Der aktuelle Jungjägerjahrgang befindet sich derzeit in der finalen Prüfungsphase. Ergänzend werden neue Angebote wie der Fallenlehrgang sowie weitere Fort- und Weiterbildungsprogramme ausgebaut.

Auch die Weiterentwicklung der Außendarstellung wurde thematisiert: Website, IT und Social Media stehen verstärkt im Fokus und zeigen bereits positive Fortschritte. Das Drohnenteam erfreut sich wachsender Bedeutung und Interesse. Erstmals wurde zudem ein Beizjagdbeauftragter benannt, was auf großes Interesse innerhalb der Mitgliedschaft stößt.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung des neuen Kreisjagdberaters und Jagdbeirats Maximilian Halbe. Darüber hinaus wurden neue Weiterbildungsangebote für das Jahr 2026 präsentiert sowie aktuelle Entwicklungen zur ASP und zur rechtlichen Einordnung des Wolfs aus regionaler Perspektive erläutert. Die Bedeutung von Wildmonitoring und aktiver Beteiligung wurde besonders betont.

Zudem wurde darüber informiert, dass Frau Drygall ihre Tätigkeit in der Geschäftsstelle auf eigenen Wunsch schrittweise auslaufen lässt und in den kommenden Monaten ausscheiden wird. Ihr langjähriges Engagement für die Kreisjägerschaft wurde dabei besonders gewürdigt.

Der Bericht der Schatzmeisterin Anna Steinmann fiel ebenso positiv aus wie die anschließende Bestätigung durch die Kassenprüfer, sodass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte.

Ein weiteres Highlight war der Gastbeitrag von Dr. Ralf Nolten, Landrat des Kreises Düren, der die wichtige Rolle der Jagd für Natur, Gesellschaft und Gemeinschaft hervorhob und den Jägerinnen und Jägern seinen ausdrücklichen Dank aussprach. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung einer weiterhin engen und konstruktiven Zusammenarbeit.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Ziele der Kreisjägerschaft bekräftigt und allen Mitglieder, Gästen, Partnern und Unterstützern für ihr Engagement gedankt. Eine offene Fragerunde bot Raum für Austausch und Diskussion.

Die Kreisjägerschaft Düren blickt auf eine erfolgreiche Mitgliederversammlung zurück und bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Verbundenheit.

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