Hubertusmesse auf Burg Nideggen – gelungene Feier im herbstlichen Ambiente

Die Messe wurde von Pfarrer Matthias Goldammer zelebriert, der selbst Jäger ist und seinen Rauhaarteckel Pius an seiner Seite hatte. Seine Predigt verband jagdliche Themen mit dem Gedanken der Verantwortung für die Schöpfung. Eine weitere Säule seiner Ansprache war das Thema Gemeinschaft – nicht nur im Glauben, sondern auch die Stärke der Gemeinschaft unter den Jägerinnen und Jägern. Pfarrer Goldammer betonte, wie wichtig revierübergreifende Absprachen und ein gutes Miteinander für eine nachhaltige Hege und den Erhalt gesunder Wildbestände sind.
Ein besonderes Element der Messe war die Segnung der Hunde, die von den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen wurde. Zahlreiche Jagd- und Familienhunde erhielten dabei den Segen des Heiligen Hubertus – ein Moment, der viele Anwesende besonders berührte.
Musikalisch gestaltet wurde die Feier von den vereinten Bläserkorps der Kreisjägerschaft Düren, die als gemeinsames Ensemble auftraten und die Messe mit festlichen Fanfaren begleiteten. Die Klänge der Hörner trugen maßgeblich zur feierlichen Atmosphäre auf der Burg bei.
Die Falkner wohnten der Messe mit ihren Greifvögeln bei und weckten das Interesse vieler Besucherinnen und Besucher. Ihr Beitrag fügte sich harmonisch in das Gesamtbild ein und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Jagd und ihr Brauchtum sind.
Unter den Gästen befanden sich auch der designierte Landrat Dr. Ralf Nolten sowie die stellvertretende Landrätin Helga Conzen, die in ihren Grußworten die Bedeutung der Jägerschaft für Natur- und Artenschutz hervorhoben.
Im Verlauf der Messe zeigte sich sogar die Sonne und unterstrich die herbstlich schöne Stimmung. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Kreis Düren zu einer warmen Suppe ein, die viele Besucherinnen und Besucher gerne in geselliger Runde genossen.
Die Hubertusmesse auf Burg Nideggen war insgesamt sehr gut besucht und wurde von den Teilnehmenden als rundum gelungene Veranstaltung wahrgenommen – ein schönes Beispiel für gelebte Tradition, Gemeinschaft und Wertschätzung der Natur.











Text: Florian Keuten; Fotos: KJS Düren
Neue NRW Landesobfrau für Lernort Natur

Das Präsidium des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. (LJV NRW) hat in seiner Sitzung am 11.10.25 Alexandra Mainz aus Vettweiß zur neuen Landesobfrau für den Bereich Lernort Natur ernannt. Die bisherige Funktionsträgerin stand nach 10 erfolgreichen Jahren wegen Erreichens der satzungsgemäßen Altersgrenze nicht mehr zur Verfügung.
Die passionierte Jägerin und qualifizierte DJV-Naturpädagogin Alexandra Mainz hat durch ihr vielfältiges Engagement und zahlreiche gelungene Aktivitäten mit einem engagierten Lernort Natur-Team in unserer Kreisjägerschaft Düren (KJS) auf sich aufmerksam gemacht. Als Obfrau Lernort Natur der KJS nahm sie in den vergangenen Jahren bereits an vielen Weiterbildungen und Netzwerktreffen teil. In der neuen Funktion auf Landesebene strebt sie an, Bewährtes fortzuführen, aber auch weitere Akzente zu setzen und bei Bedarf neue Entwicklungen voranzubringen.
Seitens der KJS Düren freuen wir uns sehr über diese Entscheidung des LJV, gratulieren Alexandra von Herzen und wünschen ihr eine allzeit glückliche Hand in dieser wichtigen Funktion mit großem Multiplikatoreffekt.
(Text: Gerd Schumacher, Foto: KJS)
Erfolgreicher Lehrgang: Ist die Kugel aus dem Lauf…

Zum Abschluss der Seminarreihe fand kürzlich der dritte praxisnahe Lehrgang der KJS Düren “Ist die Kugel aus dem Lauf… – das richtige Verhalten des Jägers vor und nach dem Schuss auf Schalenwild aus der Sicht eines Schweißhundführers”, unter der Leitung von Andreas Becker, erfahrener Schweißhundführer und Wildmeister aus der Region, statt.
Zehn Jägerinnen und Jäger nahmen an der Veranstaltung teil, die sich intensiv mit dem Verhalten vor und nach dem Schuss auf Schalenwild befasste und anschauliche praktische Beispiele bereit hielt. Nach einer kompakten theoretischen Einführung, in der Becker die wichtigsten Aspekte von Anschuss, Pirschzeichen und Nachsuche vermittelte, stand vor allem die Praxis im Vordergrund. Mit vielen Beispielen aus seiner täglichen Arbeit als Schweißhundführer veranschaulichte er, wie entscheidend die ersten Minuten nach dem Schuss sind und welche Fehler es unbedingt zu vermeiden gilt. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihr Wissen in realitätsnahen Übungen zu vertiefen, selbst auf Spurensuche zu gehen und den Blick für Details am Anschuss zu schärfen. Es galt unscheinbare Knochensplitter ausfindig zu machen, Schweiß im hohen Gras zu entdecken oder die Art der Trefferlage beim beschossenen Wild zu bestimmen. Dabei wurde deutlich, wie eng verantwortungsvolles jagdliches Handeln und die Arbeit gut ausgebildeter Schweißhunde zusammengehören, bzw. ineinander greifen. Der Lehrgang endete mit einem positiven Fazit: Sorgfalt, Know How, Ruhe und Respekt vor dem Wild sind die Grundpfeiler für eine waidgerechte Jagd. Die Teilnehmer nahmen wertvolle praktische Erfahrungen mit, die sie künftig in ihrer jagdlichen Praxis umsetzen können.
Die Seminarreihe wird auch im kommenden Jahr 2026 erneut angeboten.
Die Termine dazu werden zeitnah veröffentlicht.
(Text: M. Graff, Foto: KJS Düren)
Erfolgreiche Prüfung Bläserhutabzeichen

Mitte September fand bei unserem Bläserkorps Jülich eine Prüfung zum Bläserhutabzeichen statt. Wenn auch diesmal nur mit zwei Kandidaten, war es doch wieder eine bestens vorbereitete und rundum gelungene Veranstaltung. Es handelte sich dabei um den Vorsitzenden unserer KJS sowie eine knapp 15-jährige Nachwuchsbläserin aus einer Jägerfamilie. Beide waren gut vorbereitet, spielten sehr sicher und haben die Prüfung klar bestanden.
Wer Interesse hat, das Jagdhornblasen einmal auszuprobieren oder zu erlernen, kann sich gerne bei unserem Obmann Heinz Jongen (Tel. 01575 4770182) melden. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung.
(Foto: KJS Düren)
Revierübergreifende Krähenjagd sehr erfolgreich

Am zweiten Augustwochenende startete der Hegering Jülich-Aldenhoven erfolgreich mit seiner ersten, gleich revierübergreifenden Hegemaßnahme. Noch vor Sonnenaufgang begaben sich knapp 40 Grünröcke in Ihre Blinds und erwarteten bei schönem Wetter, klarer Sicht, frischer Luft und mit einem möglichst interessanten Lockbild das Einfallen der Rabenkrähen. Dieser intelligente Vogel zählt zwar zu den Singvögeln, hat jedoch ein erheblich breiteres Nahrungsportfolio als andere Singvogelarten Auf seinem Speiseplan stehen neben pflanzlicher Nahrung und Insekten unter anderem auch Amphibien, Eier, Jungvögel bis hin zu Junghasen und Jungkaninchen. Rabenkrähen haben nur wenig Feinde und sind in unserer Kulturlandschaft äußerst reproduktiv. Mit Blick auf den durch größer werdende Schwärme steigenden Druck auf andere Tierarten ist es sinnvoll, dieser Entwicklung aktiv entgegenzuwirken. Das haben wir getan. In insgesamt elf Revieren stellten wir den Räubern nach und erbrachten eine recht ansehnliche Strecke. Definitiv steigen seit diesem Morgen einige Räuber weniger in die Lüfte auf und definitiv haben wir durch diese Maßnahme vielen Tieren eine Chance geben dürfen. Abgerundet wurde die gemeinsame Jagd durch ein gemütliches Treffen mit ein paar Snacks und mit Unterstützung von einigen Bläsern, die die Maßnahme mittels Hörnerklang abgerundet haben. Wir bedanken uns vom HR-Vorstand für die aktive Unterstützung von vielen Seiten, die unserem neuen Hegering erstmals jagdliches Leben eingehaucht hat. Der Hegering Jülich-Aldenhoven, mit ruhigem Puls und mit Herz bei der Jagd, geht stark davon aus, dass wir diese gemeinsame, revierübergreifende Hegemaßnahme auch im nächsten Jahr wiederholen werden.
(Text: Markus Hilgers, Foto: DJV)
Hubertusmessen 2025

Die große Hubertusmesse im Innenhof der Burg Nideggen, traditionell gemeinsam vom Kreis Düren und der Kreisjägerschaft ausgerichtet, findet statt am Sonntag, den 19.10.2025, um 12:00 Uhr. Musikalisch gestaltet wird die Freiluftveranstaltung wie in den vergangenen Jahren von Jagdhornbläsern aus allen vier Bläsercorps unserer KJS. Auch Jagdhunde und Greifvögel werden wieder dabei sein. Im Anschluss findet eine Tiersegnung statt, zu der Hunde und andere Tiere gerne mitgebracht werden können.
Darüber hinaus spielen die einzelnen Bläserkorps auch bei einer ganzen Reihe lokaler Hubertusmessen. Die einzelnen Termine und Orte stehen in der Rubrik „News & Aktuelles“. Über eine zahlreiche Beteiligung von Jägerinnen und Jägern sowohl an der großen Messe, als auch bei den lokalen Messen würden wir uns sehr freuen.
(Foto: KJS Düren)
Einsteigerseminar Lernort Natur

Am 26.07.25 fand im Forststützpunkt Lindenberg an der Sophienhöhe ein Einsteigerseminar Lernort Natur für interessierte Jagdscheininhaber aus dem gesamten Einzugsgebiet des LJV NRW statt. Das Projekt Lernort Natur, u.a. mit der bekannten Waldschule, ist Teil der für uns Jäger so wichtigen Öffentlichkeitsarbeit. Insofern fand ich mich als interessierter Seminarteilnehmer mit 19 weiteren Teilnehmenden wieder und durfte erfahren, wie Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen altersgerecht an die Pflanzen- und Tierwelt in unserer heimischen Natur und deren Zusammenhänge herangeführt werden können. Hierfür unterteilte sich das Seminar in einen theoretischen Teil am Vormittag und praktischen Teil am Nachmittag. Es wurde durch die Seminarleiterin Sigrid Ruß, Obfrau des LJV für Lernort Natur, anhand verschiedener Methoden anschaulich erläutert, wie das Interesse der Kinder spielerisch geweckt wird. Eingesetzt werden können die Konzepte jeweils abgestimmt auf das Alter in Kindergärten und Schulen. Das im Auftrag des LJV durchführende Team der KJS Düren, vertreten durch den stv. Vorsitzenden Gerd Schumacher und die Obfrau Lernort Natur Alexandra Mainz, sorgte für sehr gute Rahmenbedingungen inkl. hervorragender Verpflegung. Alles in allem ein sehr gelungenes und empfehlenswertes Seminar, das voll meinen Erwartungen entsprochen hat.
(Text: Ludger Dannhöfer Foto: KJS Düren)
Gelungener Start der Schießgruppe

In diesem Jahr konnten wir erstmals nach langer Zeit wieder mit einer Mannschaft bei der Bezirksmeisterschaft im Regierungsbezirk Köln teilnehmen. Ausgetragen wurde der Wettkampf Ende Juni in Bedburg und es wurden die üblichen DJV-Disziplinen geschossen: Skeet, Trap sowie die Kugeldisziplinen Rehbock, Fuchs und Keiler. Daneben traten auch zwei Schützen bei der Kurzwaffe an. Dies alles durften wir bei sehr schönen Wetter in einer sehr geselligen Rotte durchführen. Wir freuen uns schon jetzt, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Uns Jägern ist es sehr wichtig, den richtigen und vor allem den umgangsbewussten Umgang an Flinte, Büchse und Kurzwaffe regelmäßig und systematisch zu trainieren. Mitglieder, die Interesse an einem solchen Training haben und vielleicht auch an derartigen Veranstaltungen, können gerne und jederzeit den Schießobmann kontaktieren (Mail: hendrik.schrand@kjs-dueren.de Tel.: 015125681739). Wir freuen uns besonders über neue Gesichter, die Ambitionen beim Jagdlichen Schießen haben.
(Text: Hendrik Schrand, Foto: KJS Düren)
ASP-Beprobung ist jetzt Pflicht !

Nachdem es jetzt leider auch in NRW einen ersten ASP-Befund gibt, werden für diesen Fall vorbereitete Maßnahmen kurzfristig landesweit umgesetzt. Vom Veterinäramt des Kreises Düren sind wir darüber informiert worden, dass AB SOFORT bei JEDEM erlegten oder tot aufgefundenen Wildschwein die Abgabe einer ASP-BEPROBUNG VERPFLICHTEND vorgeschrieben (also nicht mehr freiwillig !) ist. Ab dem 01.07.25 werden in Düren keine Trichinenproben ohne die zugehörige ASP-Probe mehr angenommen. An der Annahmestelle wird durch Aushang informiert; dort sind auch die üblichen Probenröhrchen kostenlos erhältlich. Es wird darum gebeten, diese Information möglichst zügig und breit an alle Jägerinnen und Jäger weiterzugeben. Seitens der Kreisjägerschaft unterstützen wir diese Maßnahmen, da im gemeinsamen Interesse aller ein frühzeitiges Erkennen und ein zielgerichtetes Vorgehen hier außerordentlich wichtig sind.
(Foto: LJV NRW)
Informationen zur Myxomatose bei Feldhasen

Die Myxomatose, eine durch das Myxomavirus (MYXV) verursachte Krankheit, betrifft nun auch Feldhasen (Lepus europaeus). Diese Erkrankung ist bekannt dafür, bei Wildkaninchen schwere Ausbrüche mit hohen Mortalitätsraten zu verursachen, wird jedoch mittlerweile auch bei Feldhasen nachgewiesen.
Die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung informiert zu diesem Thema:
Auch der LJV und das LANUV hat Informationen bereitgestellt:
Informationen zur Blauzungenkrankheit

Das LANUV informiert zur Blauzungenkrankheit bei Wildwiederkäuern:
Die Jagd in den sozialen Medien
Die sozialen Medien werden in unser aller Leben immer präsenter und dienen zunehmend der allgemeinen Meinungsbildung.
Da unsere Passion nicht unumstritten ist, gilt es umso mehr darauf zu achten, wie wir uns in den sozialen Medien präsentieren.
Um uns dabei hilfreich zur Seite zu stehen, hat der DJV eine Broschüre veröffentlicht, die hier zum Download bereit steht:
Aktuelle Informationen zur ASP
Aktuelle Themen im LJV und DJV
Weitere aktuelle Informationen und spannende Themen finden Sie auf den Seiten unserer Verbände:
